So schnell geht’s: Nach dem beeindruckenden Heimsieg gegen den Förthof UHK Krems haben sich die FIVERS ein Endspiel um die Teilnahme am Viertelfinal-Playoff der HLA MEISTERLIGA erspielt. Mit der Sparkasse Schwaz Handball Tirol stellt sich den Margaretnern allerdings ein mächtiger Gegner entgegen. Die FIVERS nehmen diese Mammutaufgabe in der Sporthalle Schwaz Ost gleichsam mit Demut und Zuversicht an.
Titelbild: FIVERS| Bernhard Wolf
Ab 18.20 Uhr LIVE auf
Zuerst zur Demut: Die FIVERS wissen, dass sie in den vergangen Wochen und auch schon in ihrer schwierigen Phase vor Weihnachten allzu viel selbst liegen gelassen haben. Acht Niederlagen mit zwei oder weniger Toren Differenz (Schwaz: 4), nur ein Unentschieden (Schwaz: 2) und lediglich zwei knappe Siege mit einem Tor Vorsprung (Schwaz: 3) zeigen, wie eng man an mehr Punkten dran war. Torverhältnis nach 21 von 22 Spielen bei den FIVERS: -1; bei Schwaz -13. Auch wenn die FIVERS eigentlich seit Saisonbeginn eine unglaubliche Verletzungsmisere begleitet, weiß jeder einzelne FIVERS-Spieler, dass „knapp dran“ zu wenig ist, wenn man unter die Top 8 der Liga will. Dieses „knapp dran“ muss überwunden werden: Mit noch mehr Einsatz, mit dem Ausreizen des Leistungspotenzials in jedem Spiel.
Nun zur Zuversicht: Die FIVERS gehen ihren Weg weiter, haben heuer extrem viele schmerzvolle Lerneinheiten hinter sich gebracht. Und zeigten oft, dass sie eigentlich vorne mithalten könnten – wenn alles passt, an einem super Tag, wenn jeder einzelne Spieler und das gesamte Team nochmals ein paar Prozent mehr des vorhandenen Potenzials liefert. Zuletzt hat das gegen Förthof UHK Krems sehr gut gepasst, gegen Sparkasse Schwaz wartet eine notwendige Meisterprüfung, ein unglaublich schweres Finale. Das die FIVERS gewinnen wollen, eigentlich müssen, damit sie im letzten Spiel noch unter die Top 8 kommen.
Die Tiroler beschäftigen herausragende Handballer, die allermeisten sind schon seit Jahren im Verein tätig. Zuletzt warf sich mit Michael „Mischa“ Miskovec ein eigentlich angeschlagener Spieler für den finalen Showdown ums Viertelfinale in den Kader rein, Ex-FIVER Boris Tanic spielt bislang eine starke Saison. Und dass Spieler wie Petar Medic, Filip Peric oder Sebastian Spendier Spiele entscheiden können, ist bekannt.
Für den Showdown am Samstag rechnet ganz Handball-Österreich mit einem richtigen Kracher um jeden Ball, um jede Chance auf den ersehnten Sieg. Schwaz genügt ein Unentschieden, ist damit fix im Viertelfinale. Auch für die FIVERS kann ein Unentschieden reichen, wenn im Parallel-Spiel die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat beim SC kelag Ferlach verliert und die HSG Holding Graz daheim gegen roomz JAGS Vöslau nicht gewinnt. Die JAGS stehen als Sieger der Hauptrunde fest, für Ferlach geht es noch ums Rausrutschen aus den Top 4. Wenn, wenn, wenn: Die FIVERS sind gut beraten, in Schwaz zu gewinnen. Nur so haben sie ihr Viertelfinale selbst in der Hand.
Peter Eckl, FIVERS-Trainer : „Gegen Krems konnten wir uns endlich mit zwei Punkten für unsere Leistung belohnen. Durch diesen Sieg haben wir uns ein echtes Endspiel am kommenden Samstag in Schwaz erarbeitet. Die bisherige Saison hat gezeigt, dass es keine leichten Aufgaben gibt – die Ausgangslage ist jedoch für beide Teams ident: Beide Mannschaften müssen gewinnen, um ins Viertelfinale einzuziehen. Wir wollen in Schwaz an die Leistung gegen Krems anknüpfen, unser Potenzial abrufen und das Spiel für uns entscheiden.“
HLA MEISTERLIGA – Grunddurchgang | 22. Runde
Sa, 18.04.2026 | 18.20 Uhr
Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. FIVERS WAT Margareten
Schiedsrichter: KLJAJIC Anze / MARKOVIC Alen
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